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Hey
Bulldog…
…
damals und heute mit klassischen Ohren gehört
Die
Aufnahme lebt!
Ton
ab!
Killer
Wahl
Natürlich,
die Effekte
Hörfall,
die Mischung
Testfall,
die Ohren
High
End Revival
… damals und heute mit
klassischen Ohren gehört
„Sag mal, wir brauchen ein Demotape. Kannst du uns irgendwie helfen…“
– So ein „irgendwie“ unter Freunden heißt zunächst mal kostenlos,
schießt mir unwillkürlich durch den Kopf: Na hör mal, ich kann doch
wirklich nur Klassik – Ja, aber die Beatles Nummern sind doch längst
Klassiker. Und wir im Übrigen auch: Norbert, unser John, ist Musiklehrer,
Tim 1, unser Ringo, ist Kirchenmusiker und mich kennst Du ja wohl
auch…. (Stimmt, unzählige A-capella-Chorwerke habe ich zusammen
mit Paul – eh Moritz - gegeben). Außerdem interessiert Dich doch
sicher, wie die Beatles in dem neuen 2+2+2 Drei-D Sound tönen, lockte
es weiter… Ja aber für Pop-Musik ist doch eine ganz andere Technologie
nötig, riesige Mischfelder, 96 Spuren und Effekte, deren Namen ich
nicht mal weiß… - Nein, ich meine ja gerade eine Aufnahme mit klassischen
Mitteln, was anderes hatte George Martin doch seinerzeit auch nicht.
(George Martin??? Ach so ja…!) Die haben zuerst alles mit maximal
2 Spuren aufgenommen, das wirst Du doch hinkriegen. Und „Nowhere
Man“ ist fast ein A-capella-Gesang…
So kam es, dass
ein klassischer Tonmeister doch kurz entschlossen (und sicherheitshalber
inkognito) nach Bremen fuhr, um mal eben eine Beatles Demoaufnahme
zu machen. Geplant war ein Tag – und wir starteten morgens gegen
10 und endeten schließlich am nächsten Morgen um ½ 5 Uhr, völlig
fasziniert von der kreativen Kraft, die diesen Songs eigen ist.
Kann man eigentlich Beatles, The Beatles, nachschaffen? Diese
Frage hätte eigentlich nicht kommen dürfen, sind denn nicht mindestens
100% aller klassischen Konzerte „nachschaffend“? Immerhin leben
von den Original Beatles nur noch zwei, ein Konzert ist somit ausgeschlossen.
Aber die Noten sind vollständig gedruckt und wenn sich ein Trupp
Unverbesserlicher auf ein Bremer Kaufhausdach stellt, um von oben
herab in Reverenz an die Vorbilder ein mittleres Verkehrchaos zu
erzeugen (man erinnert sich, sogar Sat 1 und die Tagesthemen berichteten)…
Also ein bisschen verrückt muss man schon sein, wenn man sich The
Sugar Plum Fairies (auch das eine Reverenz an die britischen Buben)
nennt und ausgerechnet jene Beatles Titel bevorzugt in umjubelten
Konzerten aufführt, die die Beatles selbst nie öffentlich gespielt
hatten: die Arrangements von Hey Bulldog oder I am the
Walrus z. B. wurden letztlich so komplex, dass an eine Live-Aufführung
einfach nicht zu denken war und –ähnlich wie Glenn Gould – haben
die Beatles am Ende ihrer Karriere ausschließlich im Studio gearbeitet.
Der Reiz für die fünf Bremer Musikanten ist es gerade, diese technisch
und musikalisch oft sehr ausgefeilten Stücke so für die Bühne zu
realisieren, dass sie nichts vom Original verlieren, aber dennoch
einen eigenen Stil dokumentieren…
Die Aufnahme lebt!
Nachdem der Tonmeister spontan für einen Live-Surround-Mitschnitt
plädierte, wollten The Sugar Plum Fairies unbedingt eine Studioproduktion,
bei der erst ein Live-Soundtrack der Instrumentalparts aufgenommen
wird, anschließend dann – wiederum live – der Gesangspart: Schließlich
hätten es die Beatles auch nicht anders gemacht… mit dem feinen
Unterschied, dass wir natürlich jeweils eine vollständige 2+2+2-Mischung
aufnehmen wollten, die dann anschließend übereinander gelegt werden
konnte. Der dreidimensionale 2+2+2- Klang ermöglicht es, jedem Instrument
und jeder Stimme einen individuellen Platz nicht nur innerhalb des
horizontalen Stereo-Panoramas, sondern auch vertikal erhöht in der
dritten Dimension zuzuweisen. Das bedeutet: ein Schlagzeug kann
mit der Bassdrum unten, den TomToms in der Mitte halbhoch und Becken
bzw. Hi-Hat noch höher wiedergegeben werden. E-Baß und Gitarre
erhalten ihren Spielplatz ebenso zugewiesen wie letztlich die Gesangsstimmen,
die eine ganz eigene Klangebene haben. Dabei ist zunächst eine entsprechende
Aufstellung der Musiker und ihrer Instrumente und Verstärker auf
der Studiobühne zu arrangieren. Anschließend sind die hochwertigen
Kondensator-Mikrofone so in verschiedenen Ebenen aufzustellen und
in Beziehung zu setzen, dass sich das typische 3D Klangbild ergibt.
Innerhalb kürzester Zeit wirbelten eine Unmenge Kabel, Adapter,
Verteiler, Stative vom Aufnahmestudio in die Regie – ein Moment,
in dem unbeteiligte Beobachter den Giganten der Technologie immer
höchsten Respekt zollen – „dass du dich damit zurechtfindest…“ und
dabei war dem Chronisten ehrlich eher nach einer kreativen Beichte
der eigenen Unzulänglichkeit zumute.-


Im Regieraum – eine kurzerhand leer geräumte Kaffeeküche – befand
sich neben professionellem Analogmischpult und hochwertigen Analog/Digitalwandlern
auch eine 2+2+2-Wiedergabeanlage, die es vor Ort ermöglichte, die
Mischungsverhältnisse einzupegeln. Schon die ersten Klangergebnisse
haben bei den Musikern strahlende Minen hervorgerufen, wenn dann
die Wiedergabe von Stereo zu 5.0 Surround wechselte, ergab sich
eine neue Perspektive bezüglich der räumlichen Tiefe, aber das Faszinierende
war – wie nicht anders zu erwarten – die dreidimensional Wiedergabe
in 2+2+2 : „Hey, die Lead Guitar (Gretsch Jet Firebird, 1957) das
ist ja der absolut coolste Sound, den ich je gehört habe …“, brachte
es Tim 2 auf den Punkt: „los, lass uns anfangen!“ – „Siehste“ grinste
Moritz einfach und die klassische Nervosität des Tonmeisters begann
ein wenig Mut zu schöpfen…
Ton ab!
Nowhere Man. Tim gibt den Beat vor, erst Stille
– das Stück beginnt ja mit einer
A-capella-Einleitung
– dann beginnt der Instrumentaltrack – die Musiker haben den Text
natürlich immer im Ohr. Jetzt das Solo…
Der Instrumentalpart ist hier relativ unkompliziert: in der Balance
links die akustische Gitarre (die Tonabnahme erfolgte direkt und
akustisch über den Bühnenverstärker) das Schlagzeug in der Mitte,
Baß halb rechts und rechts die Lead Gitarre. - Seid ihr sicher,
dass das so auch im Konzert abgeht??? – okay, wir machen noch eine
– Und tatsächlich: Eine Ganzfassung, bei der auch der berühmte Flageolett-Ton
im Solo perfekt gelang, wurde einstimmig als die Basis für die
nachher aufzunehmenden Vokalparts festgelegt.
Beim Soundtrack
zu Hey Bulldog ergänzte nun das E-Piano (Moritz), im Klang
verfeinert durch den kostbaren Fender-Röhrenverstärker (links) und
ein Tambourin (links oben) den Instrumentalpart, eine Besetzung,
die in I am the Walrus nur noch durch Norberts liebstes
Kind, das Mellotron ergänzt wurde. Gerade dieses Instrument überrascht
ja schon zu Beginn des Stückes und verstärkt geradezu dessen unglaubliche
harmonischen Struktur.

Killer Wahl
Das Mellotron ist ein 1963 erfundener Apparat mit einer Klaviatur,
bei dem unter den Tasten einzelne Tonbänder laufen, auf denen Töne
von verschiedenen Instrumenten aufgenommen sind. Wenn man auf eine
der Tasten drückt, spielen Aufnahmen gängiger Musikinstrumente vom
Band ab. Dieses Band ist ungefähr 2 Meter lang und läuft, angetrieben
durch einen Elektromotor, über einen Tonkopf, um schließlich von
einer starken Feder wieder zurück an den Anfang gesetzt zu werden.
George Martin erinnert sich: „Das Mellotron war eine ziemlich
zusammengestoppelte Apparatur. Man sah sämtliche Schnüre und Gummibänder,
die es zusammenhielten. Es sah aus, als ob ein Neandertaler-Klavier
ein primitives Keyboard geschwängert hätte… Es war außerdem sehr
groß und gigantisch schwer, und wie es da in seinem polierten Holzkasten
kauerte, sah es eher wie ein umgekippter Kleiderschrank aus. Die
Musikergewerkschaft versuchte dieses ulkige Instrument mit der Begründung
zu verbieten, dass es Live-Musik killen würde; ich behaupte, es
war vielmehr geeignet denjenigen zu killen, der es bediente….“
John Lennon besaß eines der ersten erhältlichen Instrumente und
Norbert ist der stolze Besitzer eines weiteren der raren Originalinstrumente.

Natürlich, die Effekte
Wer sich die
originalen Aufnahmen von Hey Bulldog anhört erkennt, dass
die Beatles nicht nur direkt in die Mikrophone gesungen haben: Es
gibt auch entfernte Klänge aus dem Studio. Klar, dass The Sugar
Plum Fairies sich das nicht entgehen lassen: Ja plötzlich ist sogar
eine ganze Meute wildgewordener Hunde in die Aufnahme geplatzt:
His Masters Underdogs, natürlich ein klangliches Fressen für die
Mehrkanaligkeit! Während dieser Titel übrigens mit einer der üblichen
Ausblenden (fade out) zu Ende geht, ist Nowhere Man nicht
ausgeblendet: Dieser Schluss hat sich so mit natürlicher Dynamik
und originalem Raumklang ergeben, und wurde für die Endfassung so
belassen.

Eine besondere klangtechnische Herausforderung war sicher schon
für George Martin die Mischung von I am the Walrus: die Originalstimme
von John Lennon klingt eigenartig verfremdet „Lennon fauchte seine
Leadstimme derart hart ins Mikro, dass die Mischung die Verzerrungen,
die sich daraus ergaben, kaum kaschieren konnte“ (Ian MacDonald).
Eine erste, rein akustische Aufnahme gefiel Norbert überhaupt nicht,
und plötzlich kam Tim 2 auf die Idee, es doch einmal mit dem „Straßenbahn
Lautsprecher“ zu versuchen. Das Ergebnis war frappierend und wir
haben den winzigen Honeytone Micro Amp kurzerhand ganz oben unter
die Studiodecke gehängt. Ein Effekt, der der Stimme zum nötigen
Emotionsraster verhilft und noch dazu nicht unähnlich dem von John
Lennon so geliebten Double-Tracking (der Verdoppelung seiner Solostimme
mit Hilfe einer Parallelaufnahme) ist. Die speziellen Glissando-Klangeffekte
des Chorus entstanden mit einem Stück Papier - ganz ähnlich der
bekannten Technik auf dem Kamm zu blasen… Da Joachim, philharmonischer
Solo- Stargast dieser Aufnahme, zuerst live und punktgenau das
Original-60er-Jahre-Saba-Küchenradio (Röhre) mit dem aktuellen Kurzwellenprogramm
bedienen musste, wurde einzig er mit dem gewichtigen Hornpart dieser
Nummer nachträglich stereophon aufgezeichnet …
Hörfall, die Mischung
Als die Beatles
1960 erstmals ins Abbey Road-Studio kamen, fanden sie dort ein
2-Spur-Tonband
vor. (Ein gleichfalls vorhandenes 4-Spur-Gerät nutzte die EMI ausschließlich
für Klassik Aufnahmen.) Pop und Rockmusik wurde damals immer in
Mono aufgenommen und das Zweispurgerät wurde nur dazu benutzt, um
Instrumental- und Gesangspart nacheinander aufnehmen zu können.
George Martin erinnert sich: „Ich habe den Gesang nicht auf den
einen Kanal geschoben, damit die Leute ihn getrennt von den Instrumenten
hören sollen“ (The Beatles Recording Sessions). Trotzdem wurden
diese ersten Aufnahmen nicht nur in Mono, sondern auch als Stereo-Version
veröffentlicht. Seinerzeit war es üblich bei den extremen links-rechts-Stereo-Mischungen,
den Gesang in die Mitte zu platzieren – die sogenannten Ping Pong
Aufnahmen (z. B. Yesterday) sind Legende!
Natürlich durften
die Beatles auch später die „heilige“ Vierspur benutzen, bald reichten
aber für die Effekte auch diese vier Kanäle nicht aus und man machte
sogenannte Overdubs, bei denen immer wieder Zwischenmixe die anderen
Spuren für neue Aufnahmen freimachten – ein sehr aufwendiges Verfahren.
Erst während der Aufnahmen zum White Album konnten die Beatles dann
einen modernen 8-Spur-Rekorder benutzen.

Diese aktuelle
Neuaufnahme benutzt zwei 8-Spur-Aufnahmen (instrumental und vokal)
in der originalen Räumlichkeit, die absolut synchron über ein Digitales
Pult im MDG-Abhörstudio endgültig für die Mehrkanalwiedergabe gemischt
wurden. Hierbei wurden – wie bei den Klassik-Aufnahmen gewohnt -
keinerlei klangliche Manipulationen am Originalmaterial vorgenommen.
Die Mehrkanalversion
lässt sich natürlich über eine 2+2+2 Anlage im 3D-Klang wiedergeben,
dafür ist sie ja gemischt. Allerdings ist eine völlig kompatible
Nutzung über jede 5.1, 5.0, 4.0 oder Stereo-Konfiguration möglich.
Nur für die Mono-
und Ping-Pong-Stereofassungen wurden Filterungen vorgenommen, um
dem historischen Klang nahe zu kommen. (Diese Klangfilterungen mussten
in den 60er Jahren in erster Linie gemacht werden, um die Nachteile
des Übertragungsweges, wie Abtastverzerrungen und generell mangelnde
Qualität der Kette, zu kompensieren.) Übrigens gab es in der Folge
eine Menge unterschiedlichster Mischungen vom Originalmaterial,
Sammler haben die Möglichkeit bis zu 20 verschiedene Fassungen auf
LP, CD etc. von demselben Titel zu finden…
Ein Vergleich
der verschiedenen Mehrkanalverfahren ermöglicht ein Track, der
automatisch von Mono über Stereo, Quadro zur 5.1 und 2+2+2 Wiedergabe
schaltet. Als Besonderheit ist hier noch der Unterschied zwischen
einer bühnenbezogenen Mehrkanalmischung und einer raumbezogenen
Mischung angefügt, bei der einzelne Instrumente im Raum andere Positionen
eingenommen hatten, der Zuhörer ist also mitten in den Klang einbezogen.
(Die SACD ist benutzerfreundlich so programmiert, dass die einzelnen
Mischungen im Display angezeigt werden.)
Testfall, die Ohren
Die Mono-Wiedergabe
hat ja ganz entscheidende Vorteile, z. B. die Hörplatzunabhängigkeit,
auch Fehler in der Wiedergabe lassen sich sofort feststellen. Schon
mit der Stereo-Wiedergabe beginnt die Unsicherheit des Musikhörers:
Sind meine Lautsprecher wirklich optimal aufgestellt, stimmt die
Phase, die Balance, der Frequenzgang, höre ich wirklich alle Details
der Aufnahmen… Als weiteren Bonus enthält diese SACD daher einen
umfangreichen Test- und Kontrollteil, mit dem – in den meisten Fällen
ganz einfach und ausschließlich mit den Ohren – die Einstellungen
jeder Wiedergabeanlage mit bis zu 6 Kanälen überprüft werden können.
Hierzu gehört eine Kanalkennung ebenso wie ein Phasentest für alle
angeschlossenen Lautsprecher, eine Monoaufnahme wird testweise auf
die „Rundreise“ geschickt und wenn Sie den Pegel ihres Subwoofers
genauer einstellen möchten, ist auch hier eine Maßnahme angeboten.
High End Revival
„Sag mal, Moritz,
- gibt es nicht irgendwo die Möglichkeit die Vögel einzusetzen?“
(Die Vögel – Awakening Nature - ist eine hinreißende Naturaufnahme
meines Kollegen Paolo Carrer, der an einem Sonntag Morgen gegen
4:30 Uhr das Erwachen der Natur irgendwo in den Norditalienischen
Alpen aufgezeichnet hat: Ein Klangraum von ca. 10 km Höhe mit Vogelgezwitscher,
Hahnenschrei und Drosselklappe – der absolute Traum einer jeden
Mehrkanalvorführung…) – „Tja weißt Du, dann hätten wir Blackbird
aufnehmen müssen, diese Super Schmuse Nummer von Paul McCartney,
da ist eine Vogelstimme aus dem damaligen EMI-Archiv eingemischt.
Paul, eh… Norbert hat die Nummer eigentlich drauf…“ Also nachsitzen:
Entstanden ist diese Aufnahme schließlich in der ev. St. Michaeliskirche
in Hiddesen: hier Norbert, die Gitarre, der heilige Raum und dort
Paolos Vögel, in der unendlichen Weite des Firmaments…
Bei diesen Anforderungen
an die Wiedergabetechnik stößt die Stereophonie dann doch an ihre
Grenzen, da die Klangereignisse ausschließlich von vorne dargestellt
werden. Selbstverständlich müssen wir auch bei Stereo-Wiedergabe
auf die entsprechenden hinteren Schallanteile nicht verzichten,
da diese im Raum so platziert wurden, dass sich auch stereophon
ein stimmiges Klangbild ergibt. Das gilt auch für die Schallanteile
von oben, die auch in jeder Stereo-Aufnahme enthalten sind: Allein
die Wiedergabe mit „nur“ zwei Lautsprechern bedingt aber eine auf
zwei Dimensionen eingeschränkte Hörfläche.
Die wirkliche dreidimensionale Klangdarstellung dieser Aufführungen
ist erst mit der mehrkanaligen Wiedergabe der DVD-Audio oder der
SACD in 2+2+2 Recording möglich. Mit Hilfe dieses Aufnahme- Wiedergabeverfahrens,
das die Mehrkanalmöglichkeit für ein Dreifach-Stereo nutzt, können
die für den Hörer sicher überwältigenden Klangdimensionen nicht
nur der Schütz’ schen Mehrchörigkeit (s. High End Katalog 2004),
sondern auch die zahlreichen aktuellen, alle modernen Klangräume
und Musikstile einbeziehenden Werke realistisch zu Hause erlebt
werden. Eine Neufassung dieser Beatles-Titel hat allen Beteiligten
hörbar Spaß gemacht und ist eine wirklich dankbare Herausforderung
für jeden Tonmeister: Surround diesmal ganz im Zeichen von High
End - eine große Chance für die Musik.
Werner Dabringhaus
MDG
– Musikproduktion Dabringhaus und Grimm
Ian MacDonald:
The Beatles – Das Song Lexikon – Kassel Baerenreiter-Verlag 2000
George Martin
– Summer of Love – Wie Sgt Pepper entstand – Berlin Henschel, 1977
Holger Schoeler, Thorsten Schmidt :
The Beatles Mixes – Kulturbuch Bremen 1999
HighEnd Katalog 2001 S. 334 ff - Die Klangwelt ist doch keine
Scheibe
HighEnd Katalog 2004 S. 253 ff - Plagiat, goldene Ohren und
Klangkunst
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