Titel:
Franz Schubert (1797-1828)

Sonate D 959 A-Dur
Sechs Deutsche Tänze D 820,
Vier Ländler D 814,
Deutscher Tanz D 841,1;
Walzer D 844

Interpret:
Christian Zacharias, Klavier

1 Hybrid-SACD

Bestellnummer:
MDG 940 1440-6




Zufällig!
Ein spontaner Konzertbesuch gab den Ausschlag: Atemlos folgte das Festspielpublikum den hingezauberten Klängen der Schubert-A-Dur-Sonate "Diese Sonate müssen wir aufnehmen" und - Zufall Nr. 2 - spontan fand sich im überfüllten Reisetagebuch des Pianisten ein freier Termin für die Aufnahme. Ergebnis: Eine Super-Audio-CD, die jetzt zeitgleich veröffentlicht wird mit der Entscheidung der Internationalen Jury des Midem Classical Award, Christian Zacharias zum Künstler des Jahres 2007 zu erklären. Gratulation!

Überfällig!
Aus Schuberts Hand sind an die 500 Tänze überliefert. Von vielen existiert jedoch nur eine flüchtige Ideenskizze - so als hätte sie der Komponist nach genialer Improvisation flugs notiert. Sie wurden gerne bei den "Schubertiaden" im privaten Kreis seiner Freunde genutzt. Überliefert ist auch ihr konzertanter Vortrag - etwa nach der Aufführung von ein bis zwei Sonaten. Ein recht zwangloser Übergang von der Kunst- zur Lebenswelt. Nur wenige Pianisten sind den scheinbar so schlichten Tänzen mit der Federleichtigkeit gewachsen, mit der sie Zacharias hier auf einem Steinway-D-Konzertflügel interpretiert.

Auffällig!
Kurz vor seinem Tod hat Franz Schubert eine Sonaten-Triologie geschaffen, denen die unterschiedlichen Tonarten eine spezielle Programmatik geben. "Jugendliche Heiterkeit und Gottesvertrauen" symbolisiert die im Sommer 1828 entstandene Sonate in A-Dur. Ihr erster Satz enthält ein Element, das Schubert auch für die beiden anderen Werke aufgegriffen hat: eine kurze prägnante, rhythmische Floskel, die er dem Lied "Der Atlas" aus dem Schwanengesang-Zyklus entnommen hat.

Fällig!
Kein Zweifel: Christian Zacharias gehört zur pianistischen Weltelite. Zahlreich sind die Preise und Auszeichnungen, die seine Veröffentlichungen bei MDG begleiten. So verwundert es nicht, dass seine Einspielung des Forellenquintetts (mit dem Leipziger Streichquartett) der bei einem Blindvergleichstest der Rezensenten des Fachmagazin "Répertoire" alle anderen 21 Aufnahmen eindeutig auf die Plätze verwies.

Artist of the Year
Franz Schubert:
Quintett D 667 "Die Forelle"
Christian Zacharias, Klavier
Leipziger Streichquartett
Christian Ockert, Kontrabass
MDG 307 0625-2
W. A. Mozart: Klavierwerke
Fantasie KV 396+397,
Rondo KV 485, 494, 511 etc.
Christian Zacharias, Klavier
MDG 340 0961-2