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Lösung des „Centerproblems“ mit der 2+2+2 Lautsprecherkonfiguration
Bei den meisten Heimwiedergabe-Situationen bereitet vor allem die
Plazierung des Centerlaut-sprechers ein großes Problem: Da er nicht
– wie im Kino - mittig hinter der Leinwand betrieben werden kann,
ist er entweder unterhalb oder oberhalb des Fernsehgerätes aufgestellt
und ist dadurch sowohl optisch, als auch akustisch problematisch.
Verzichtet man jedoch Centerlautsprecher, durch Bildung eines „Phantomcenter-Lautprechers“
mit dem rechten und linken Lautsprecher allein, ist zwar am optimalen Hörplatz eine eindeutige Zuordnung möglich, es ergibt sich aber keine Ortsstabilität außerhalb des optimalen Hörplatzes.
Die 2+2+2-Lautsprecheraufstellung ermöglicht ein vom Hörplatz unabhängiges „optimales“ räumliches Hoeren. Diese Lautsprecheraufstellung läßt sich viel besser zur Bildung eines „Phantom-Centers“ benutzen:
Hierzu wird das Signal des Centerlautsprechers zu gleichen Teilen auf alle vier vorderen Lautsprecher gegeben. Hieraus ergibt sich eine Phantomquelle direkt am Kreuzungspunkt der vier Lautsprecher, also hinter (oder im) Fernsehschirm selbst.
(Wenn die Anteile von oben und unten zusätzlich gegeneinander verschoben werden können, läßt sich sogar ein genauer Abgleich ins Centrum des Bildschirmes vornehmen.)
Dadurch, daß sich in beiden Lautsprecherpaaren ein Phantomcenter bildet, ist die Ortsstabilität auch außerhalb des optimalen Höplatzes viel besser.

Umschalter *) für 5.1- innerhalb 2+2+2-Wiedergabe-System*) z. B. Conrad 311510

2+2+2-Wiedergabe-System
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